Lady Di – Ikone der Sloane Rangers

Lady Di – Ikone der Sloane Rangers

Die Briten waren schon immer ein ganz besonderes, eigenwilliges Volk. Liegt es daran, dass sie auf einer Insel leben? Liegt es an der rauen Natur, dem feuchten Wetter, an ihrer jahrhundertealten Kultur? All das – und noch viel mehr macht es wohl aus. Die Briten haben aber vor allen Dingen Traditionen! Diese werden zelebriert, gefeiert, vererbt und allen Widrigkeiten zum Trotz verteidigt. Eine dieser Traditionen beanspruchte die britische Oberschicht von den frühen 1960er Jahren bis in die 1990er Jahre für sich. Rund um den Londoner „Sloane Square“ ließ sich der besonders privilegierte Nachwuchs reicher Briten nieder. Die reich geborenen Kinder von sehr reich gewordenen Industriellen, Bankern etc. dachten nicht daran, sich der rebellierenden Mittelschicht der „swinging 60s“ anzuschließen.

Das Leben eines Sloane Rangers, kurz „Sloanies“, besteht aus Luxus und dem bedenkenlosen Ausgeben von Geld. Wenngleich niemals aus niederen Beweggründen! Schließlich kostete man nur das Leben aus, in das man glücklicherweise hineingeboren wurde. Modernität war nicht angesagt – der „good old british style“ mit seinen viktorianisch verwurzelten Idealen bestimmte alles. Die Herkunft aus der Oberschicht öffnete jede Tür. Die Mächtigen in der Wirtschaft vererbten die Macht einfach weiter. Am Wochenende ging’s dann zum Ausreiten auf den Landsitz der Eltern, zum Angeln, Jagen oder zum Picknick mit Champagner und natürlich dem geliebten Labrador. Stets luxuriös gekleidet im klassischen Burberry Karomuster.

In den 1980er Jahren rückte eine ganz besondere Frau in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, weit über die britischen Grenzen hinaus. Sie war eine Sloane, eine Privilegierte, ein Mensch, mit dem es das Schicksal bis dato gut meinte: Lady Diana Spencer. Sie stieg die Stufen höher hinauf als alle anderen Sloane Rangers. Sie wurde letztlich zur Kronprinzessin des Vereinigten Königreiches. Und sie wurde zu einer Heiligen, zur Gallionsfigur einer Bewegung, deren Geschichten einen schon fast parallelen Verlauf nahmen. Diana verkörperte das, was viele Menschen sein wollten – vor allem die Sloanies. Zur Verlobung mit dem ältesten Sohn der Queen, Prinz Charles, bekam sie einen weißgoldenen Diamantring, welcher einen atemberaubenden Ceylon-Saphir von ca. 12 ct. Gewicht trug. Ein Meisterwerk des Kronjuweliers Garrard & Co. Ein klassischer Ring im viktorianischen Stil, mit einem großen ovalen Saphir als unausweichlichem Blickfang. Jeder Sloanie wollte fortan ausschließlich einen Saphirring zur Verlobung haben. Als Zeichen der Verbundenheit mit der traditionellen britischen Monarchie einerseits. Als Verbeugung vor einer Lady, die es mit ihrem Modebewusstsein, mit ihrer Schönheit und mit ihrer Willensstärke bis ganz nach oben brachte andererseits.

Den Lauf der Geschichte kennt jeder. Die 1990er Jahre waren sehr schwer für Großbritannien und für die Sloane Rangers. Aber es gibt die Bewegung noch immer! Und die Geschichte wiederholt sich in vielerlei Hinsicht. Denn Lady Di’s ältester Sohn William hat auch eine Sloane geheiratet. Herzogin Kate Middleton spiegelt nicht nur von ihrer Herkunft her die Faszination Dianas wider. Ihr gesellschaftliches Engagement, ihr perfektes Stilbewusstsein und ihre grundsympathische Bodenständigkeit begeistern die Briten wie damals Diana. Die Schmuckhändler übrigens sind auch begeistert. Denn Verlobungsringe mit Saphir erleben seit Jahren eine Renaissance. Der blaue Edelstein steht für die Treue, die Empathie und die Weisheit seines Trägers. Entdecken Sie antike Verlobungsringe mit Saphir bei uns, RHEINFRANK Antique & Vintage Jewellery Berlin.

 


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