Antikschmuck ist aktiver Umweltschutz

Antikschmuck ist aktiver Umweltschutz

Schmuck ist ein sehr emotionales Produkt und genießt aufgrund seiner Wertigkeit immer besondere Aufmerksamkeit. Antiker Schmuck hat zudem eine lange und faszinierende, immer individuelle Vergangenheit. Die echten Geschichten hinter unseren alten Schmuckstücken kennen wir in der Regel leider nicht. Zu selten wurden sie nachweislich von Prinzessinnen und Filmschönheiten getragen… Aber selbst darüber wären die Raffinesse und Hochwertigkeit der Schöpfungen in unserem Sortiment bei RHEINFRANK erhaben.

Ein anderer Aspekt unseres Antikschmucks ist stets aktuell. Es geht um die rein substanzielle Gewinnung der Rohstoffe, die für die Schmuckherstellung seit jeher benötigt werden. In der Neuzeit werden Gold und andere Edelmetalle in immer größeren Mengen benötigt. Dabei sind die Umstände und die Bedingungen der Förderung dieser Rohstoffe so widrig und gefahrvoll für Mensch und Natur wie nie zuvor! Die Tatsache, dass die Materialgewinnung für die Schmuckindustrie vorwiegend in Ländern geschieht, die nicht zu den kontrollierten, reichen Industriemächten zählen, ist erschwerend. Leider stehen die Zielvorgaben der Landbesitzer und Mineneignern immer weniger in einem gesunden Verhältnis zur Umwelt und den Bedürfnissen der Menschen. Denkt man nun daran, dass heutzutage Maschinen und moderne Mittel zur Verfügung stehen, die das Gewinnen von Edelmetallen und Edelsteinen vereinfachen, dann ist dies oft ein Schlag in Gesicht der Arbeiter. Denn Nutznießer dieser arbeitserleichternden Geräte und Technologien sind sie nicht. Die Arbeiten werden oft mit primitiven Werkzeugen und gefährlichen Chemikalien verrichtet. Oft nur mit bloßen Händen wird z.B. Gold mit Quecksilber gebunden und die winzigen Mengen aus belastetem Boden gewaschen. Dies ist nur ein Beispiel, auf das Umweltschützer seit Jahren dringendst hinweisen.

Das war nicht immer so umweltbelastend! Natürlich ist das Gold, das Silber und sind Diamanten, Smaragde und Türkise aus unserem Antikschmuck den Arbeitern vor Jahrzehnten/Jahrhunderten nicht vor die Füße gefallen. Aber man kann behaupten, dass unter dem Gesichtspunkte der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes, die Förderung der Materialien nach heutigen Maßstäben besser von statten ging. Harter Arbeit und einer hohen körperlichen Belastung waren die Arbeiter natürlich stets ausgesetzt. Für diese selbst gewählte Tätigkeit war Man(n) aber auch in der Lage, seine Familie zu versorgen. Mittlerweile hat sich durch die Verwendung, die Wieder-Verwendung und der Umlauf der Schmuckmaterialien, welche vor 100 Jahren gefördert wurden, gewissermaßen amortisiert. Unsere Liebe zu Altem und Antikschmuck geht auch mit tiefem Respekt für die Menschen einher, die es überhaupt erst möglich machten, etwas so Einzigartiges zu erschaffen.

 


Besuchen Sie unseren Antikschmuck-Shop, wir freuen uns auf Sie!

Rheinfrank Antique Jewellery Berlin, Linienstr. 44, 10119 Berlin-Mitte
Tel.: +49 (0)30 206 89 155

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