Die Mulackstraße im Scheunenviertel Berlin

Die Mulackstraße im Scheunenviertel Berlin

Die Mulackstraße verläuft direkt durch das ehemalige Berliner Scheunenviertel. Sie ist eine Parallelstraße der Linienstraße und gleichzeitig eine der geschichtsträchtigen Adern Berlins. Unweit von Alexanderplatz und Hackescher Markt tobte hier schon immer das Leben. Nebenstraßen im Scheunenviertel – das sind Orte, die so viel erlebt haben, dass man es kaum glauben kann. Heute ist die Mulackstraße ein Zentrum des Luxuskonsums und Dreh- und Angelpunkt der Blogger und Modefreaks der Stadt plus deren Besucher. Fashion, Lifestyle und Mode, Schmuck und teure Lebensart entdeckt man hier in dieser attraktiven, wiederbelebten Straße. Die schicken Altbauten sind rekonstruiert, die Fassaden erstrahlen in bunten Farben und neuem Glanz. Hier verspürt man noch immer Weltstadtflair. Oder Kleinstadtidylle? Das nimmt jeder anders wahr.

Was heute Herberge von Luxusboutiquen und exzellenten Accessoiresgeschäften ist, war im wilden Berlin der 1920er und 1930er Jahre ein sogenanntes „Milljöh“. Prominentester Vertreter der Ganovenriege, die im Scheunenviertel ihr Unwesen trieb, war Adolf Leib, auch bekannt als Muskel-Adolf. In der legendären Berliner Kneipe „Mulackritze“ traf man ihn oft an. Trotz, oder eben wegen seiner Brutalität und kriminellen Machenschaften, diente er dem visionären Metropolis-Regisseur Fritz Lang als Berater für dessen Meilenstein „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“. Das „Klein-Chicago“ von Berlin zog dunkle wie helle Gestalten gleichermaßen an. Marlene Dietrich, Berthold Brecht und Fritz Lang wandelten oft durch diese Gassen. 1951 war es übrigens, als die Mulackritze geschlossen wurde. Die vollständige Inneneinrichtung wurde von der Berliner Ikone Charlotte von Mahlsdorf gerettet. Sie baute diese Begegnungsstätte in ihrem „Gründerzeitmuseum“ in Berlin-Mahlsdorf 1:1 wieder auf. Somit ist dies die einzige, noch komplett erhaltene Zille-Kneipe Berlins und ein einmaliges Zeitzeugnis für Berliner und geschichtsinteressierte Berlin-Besucher. Die „Hurenstube“, ein Hinterzimmer der Mulackritze, ist im selben Ort ebenfalls authentisch zu besichtigen. Im 21. Jahrhundert erinnert man sich gern an alte Zeiten.

Viele Berliner Innenbezirke, vor allem im Ostteil der Stadt, haben jahrzehntelang im Dornröschenschlaf verbracht. Bei der Wiederbelebung wird zum Glück darauf geachtet, dass Berlin authentisch bleibt. Jeder Berliner und jeder Tourist hat seine Lieblingsplätze. Alter Schmuck, Antikschmuck und echter Vintageschmuck in allen Variationen hat sein Viertel längst gefunden: das ehemalige Scheunenviertel um die Mulackstraße, Alte Schönhauser Straße und Linienstraße! Wir erwarten Sie in unserem entschleunigten, klimatisierten Geschäft in der Linienstraße 44 montags bis samstags von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Dürfen wir noch einen Restauranttipp aussprechen? Nur einen Steinwurf von unserem Antikschmuckfachgeschäft entfernt befindet sich das sensationell gute „Monsieur Vuong“.


Besuchen Sie unseren Antikschmuck-Shop, wir freuen uns auf Sie!

Rheinfrank Antique Jewellery Berlin, Linienstr. 44, 10119 Berlin-Mitte
Tel.: +49 (0)30 206 89 155

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