Antiker Schmuck aus Österreich – bei Antique Jewellery Berlin

Antiker Schmuck aus Österreich – bei Antique Jewellery Berlin

Antiker Schmuck aus Österreich genießt in der Welt ein hohes Ansehen. Stilbildend waren die österreichischen bzw. österreichisch-ungarischen Schmuckstücke aus dem sogenannten Historismus. Diese Epoche, welche eher als „Phänomen“ zu betrachten ist, erstreckte sich über die gesamte 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu früheren Epochen ereignete sich im Historismus eine parallele Orientierung an anderen Stilen. Dieses Phänomen bezeichnet man kunsthistorisch als Stilpluralismus. Folglich lässt sich der Historismus auf kein spezielles Merkmal festlegen. Nichts desto trotz assoziiert man ziemlich eindeutig gerade Granatschmuck in allen Formen und Ausführungen als absolut typisch für Österreich-Ungarn. Ebenfalls waren Emaille, Perlen und Silber seinerzeit gängige Materialien, welche sich auch die Menschen aus der Mittelschicht durchaus leisten konnten.

Denn eines ist jedem Österreicher schon immer eigen: Stil, Sinn für Mode und das schöne Leben. Es liegt dem Volk im Blut, sich attraktiv zu kleiden, Traditionen zu wahren und dennoch weltoffen zu sein. Eben die Balance zu finden und zu leben, um das schönste aus sich zu machen. Alter Schmuck aus Österreich-Ungarn hat einen warmen Charakter. Der Granatschmuck spricht dafür die deutlichste Sprache. RHEINFRANK Antique Jewellery Berlin hat fantastische Colliers, Armbänder, Broschen und Ohrringe mit dem leuchtend roten, äußerst lebendigen Granat im Angebot. Granat ist der Geburtsstein und Glücksstein des Monats Januar. Es ist der warme Schimmer auch in kalten Tagen, der ihn umgibt. Seit Jahrhunderten geliebt – für immer bewahrt!

Kaiserlich prachtvoll geht es natürlich auch! Die Wiener Schmuckdynastie Köchert aus Österreichs Hauptstadt ist jedem ein Begriff. Und wenn man Kaiserin Elisabeth, kurz Sisi, auf Gemälden sieht, wird man unweigerlich in den Bann gezogen von dem prächtigen Schmuck, der sie ziert. Man kann noch heute Schmuck bei Köchert erwerben und das gehört zu Wien, zu Österreich, wie die allgegenwärtige Eleganz. Sagenumwobene Kreationen, wie die berühmten Sisi-Haarsterne, förderten Legenden und bezaubern nicht nur Antikschmuckliebhaber. Aus dem Hause in bester Lage kamen opulente Diademe und ausufernd kunstvolle Broschen für die Elite des Landes. Namhafte Kunden waren die Hohenzollern, die Fürstenbergs, die Thurn und Taxis, die Pálffys, Pallavicinis, die Esterhazys, Kinskys oder die Czernins. Selbst Staatsmann Fürst Metternich erwarb für seine heimliche Geliebte Dorothea Fürstin von Lieven dort ein eigens erworbenes Armband.

Objekte der Begierde gehen oft unergründliche Wege. Werden sie manchmal erst zu legendären Preziosen, wenn etwas spektakuläres passiert? Einer der 8 noch verbliebenen Sisi-Haarsterne zum Beispiel wurde meisterlich und extrem spektakulär vom Kanadier Gerald Blanchard 1998 anlässlich der Ausstellung zum 100. Todestag Kaiserin Elisabeths im Schloss Schönbrunn aus einer Hochsicherheitsvitrine gestohlen. Er sprang nachts mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug ab und drang so in die Ausstellungsräume ein. Der echte Stern wurde gegen ein Duplikat ausgetauscht, was immerhin 2 Wochen lang unbemerkt blieb. Erst nach 10 Jahren gelangte dieses Meisterwerk wieder zurück in seine Heimat.


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Rheinfrank Antique Jewellery Berlin, Linienstr. 44, 10119 Berlin-Mitte
Tel.: +49 (0)30 206 89 155

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