Schützender Amethystschmuck im Februar – die violette Unschuld!

Schützender Amethystschmuck im Februar – die violette Unschuld!

Ähnlich augenschmeichelnd wie der Januar-Granat kommt der Geburts- und Glücksstein des 3. Wintermonats Februar daher: der Amethyst. Schon der Name dieses Edelsteins ist wie eine heilsame Umarmung. Gerne begibt man sich in seine Obhut und verlässt sich auf die schützenden Eigenschaften, welche schon große Gelehrte und Meister wie Leonardo da Vinci zu schätzen und zu unterstreichen wussten. So soll dem Träger von Amethysten ein scharfer Verstand beschert sein sowie böse Gedanken und vernebelte Wahrnehmungen, zum Beispiel wegen überschwänglichem Alkoholgenuss, fern halten. Der Amethyst ist ein makrokristalliner Quarz aus der gleichen Gruppe wie der Citrin und das Tigerauge. Seine Farbpalette, beginnend bei zartem Flieder, über kräftiges Lila bis hin zu leuchtendem Purpur verdankt er allein seinem Eisenanteil.

Wir verlieben uns leicht und nur allzu gern in seine Tiefe. Es ist ein Genuss, ihn zu betrachten. Dem Genuss, wenn auch dem fatalen Genuss, entsprang der mythischen Geschichte seiner Entstehung nach der Amethyst aus Übermut und einer gewissen Portion Bosheit. Der Gott des Weines, im Griechischen „Dionysos“ und im Römischen „Bacchus“ genannt, hatte eines Tages nach reichhaltigem Genuss desselben, das Gefühl er würde von den Sterblichen nicht genug geachtet. Dem nächsten Menschen dem er begegnen würde, würde er eine Lektion seiner göttlichen Macht erteilen. Entlang des Weges kam ein schönes und unschuldiges Mädchen namens Amethyst. Dionysos entfesselte in seinem Zorn zwei hungrige Tiger, die das junge Mädchen zerfleischen sollten, während er sich mit seinem vollen Becher alten Rebensafts davon unterhalten lassen wollte. Die alles sehende Göttin „Artemis“, von der Amethyst eine glühende Verehrerin war, griff in Windeseile in das Geschehen ein und verwandelte Amethyst in eine Quarzstatue. Trotz dem Artemis das Mädchen vor einem grausamen Schicksal retten konnte, war ihre Verwandlung nicht mehr zurückzunehmen. Zurück bei wachem Verstand bereute Dionysos, was er getan hatte und begann bitter zu weinen. Dabei flossen seine Tränen auch in den Weinbecher. Als er schließlich vor Schmach zusammenbrach, verschüttete er seinen tränengetränkten roten Wein über die Statue und färbte damit den Quarz purpurfarben. Der Amethyst war entstanden.

Über den Amethysten im Antikschmuck spricht man in 2018 ganz besonders viel. Denn er ist maßgeblicher Symbolträger im Suffragettenschmuck. Give Women Vote – Green White Violet. Das Violett im Suffragettenschmuck bedient ausschließlich der Amethyst. Er ist demnach der einzige Edelstein in dieser atemberaubenden Farbkombination, der nicht austauschbar ist! Vielleicht wurde er auch deshalb oft als zentraler Stein gefasst – schauen Sie mal auf die Suffragettenringe in unserem Sortiment. Amethysten geben ihre Faszination meist in Anhängern, Colliers und in Ringen weiter. Vor allem die Schmuckschöpfer während der Edwardian Epoche liebten diesen Edelstein. Aus jener Zeit begegnet er Antikschmuckfreunden am häufigsten. Wir freuen uns darauf, Sie auf diese Reise mitzunehmen. Entdecken Sie unser breites Sortiment antiken Amethystschmucks sowohl in unserem Laden in Berlin-Mitte als auch jederzeit auf www.antique-jewellery.de Montags bis Samstags hat unser Laden in der Linienstraße 44, fußläufig zum Hackeschen Markt und nahe Alexanderplatz, für Sie von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr durchgehend geöffnet. Online sowieso 24/7.


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Rheinfrank Antique Jewellery Berlin, Linienstr. 44, 10119 Berlin-Mitte
Tel.: +49 (0)30 206 89 155

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