Queen Victoria 24. Mai 1819 – 22. Januar 1901

Queen Victoria 24. Mai 1819 – 22. Januar 1901

Queen Victoria wurde vor 200 Jahren, am 24. Mai 1819, im Kensington Palast geboren. Sie war eigentlich nicht dafür vorgesehen, auf dem englischen Thron zu sitzen. Nur durch den Tod der einzigen legitimen Nachfahrin des Königs und die illegitimen Heiraten der männlichen Nachfolger, war Victoria diejenige, die am 20. Juni 1837 den Thron bestieg. Eine ihrer ersten Amtshandlungen als Königin von England war die Verlegung des Hofstaats in den Buckingham Palast. Dieser wurde damit erstmals zur offiziellen Hauptresidenz der Monarchie. Nach der Heirat mit ihrem Cousin Albert von Sachsen-Coburg und Gotha begründete sie eine Dynastie, die sich aufgrund ihrer gemeinsamen 9 Kinder und deren Heirat über alle Herrscher Häuser Europas ausdehnte. Albert wurde nach und nach zum wichtigsten Ratgeber Victorias und nahm auch Einfluss auf politische Entscheidungen.

Neben den offiziellen Residenzen Buckingham Palace und Windsor Castle erwarben sie privat Osborne House auf der Isle of Wight sowie das Schloss Balmoral in Schottland. Die von Prinz Albert initiierte Weltausstellung 1851 war die erste Industrieausstellung, auf der handwerkliche Produkte aller Art aus der ganzen Welt gezeigt wurden. Darunter war auch Kunsthandwerk und Schmuck. Im Jahre 1861 starb Albert an Typhus und Victoria zog sich daraufhin für viele Jahre aus dem öffentlichen Leben zurück. Ein großer Trost in dieser Zeit war der ehemalige Jagdgehilfe ihres verstorbenen Mannes in Balmoral, Mr. John Brown. Die Beziehung war sehr eng und man unterstellte den beiden sogar ein Verhältnis. Im Jahre 1883 endete die Beziehung mit dem Tod Browns.

Prinzessin Victoria, die älteste Tochter der Königin, welche in das preußische Königshaus eingeheiratet hatte, hätte wegen der Gründung des deutschen Kaiserreichs 1871 protokollarisch Vorrang vor ihrer Mutter gehabt. Deshalb ließ sich die Queen auch zur Kaiserin von Indien ernennen und umging so geschickt protokollarische Verwirrungen. Nach 60 Jahren Regentschaft beging Victoria 1896 ihr diamantenes Thronjubiläum und war damit die bis dato am längsten regierende Monarchin der britischen Geschichte. In London gab es ausgedehnte Feierlichkeiten, mit einem Festumzug der Königin durch ihre Stadt. Weltweit wurde im Empire gefeiert – mit Feuerwerken, Paraden und Gottesdiensten.

Zunehmende körperliche Gebrechen erschwerten Victoria ihre letzten Lebensjahre. Weihnachten 1900 und den Jahreswechsel verbrachte Victoria wie üblich in Osborne House. Im Januar 1901 verstärkten sich ihre Beschwerden. Alle Kinder, mit Ausnahme der ebenfalls (in Berlin) erkrankten Victoria, versammelten sich am Sterbebett ihrer Mutter. Am 22. Januar 1901 starb die Königin von England im Beisein ihres Sohnes und Nachfolgers Eduard VII. sowie ihres Enkels Kaiser Wilhelm II. Am 04. Februar 1901 wurde sie wunschgemäß in einem weißen Kleid und mit ihrem Brautschleier neben ihrem Mann im Mausoleum von Frogmore beigesetzt. Beigaben in ihrem Sarg waren unter anderem ein Abdruck von Alberts Hand, eine Locke von John Brown und diverse Fotografien. Damit endete das viktorianische Zeitalter. Victorias Regierungszeit von 63 Jahren, 7 Monaten und 2 Tagen wurde am 09. September 2015 von ihrer Ururenkelin Elisabeth II. übertroffen.

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