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Lapislazuli

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Im undurchsichtigen Lapislazuli sind immer mehrere Mineralien vereint. Das Gestein besteht hauptsächlich aus Lasurit. Die herrliche blaue Färbung ist den Radikalanionen des Elements Schwefel zu verdanken. Dies ist auch wertbestimmend. Für antiken Schmuck und auch in der heutigen Zeit ist vor allem tiefblauer Lapislazuli begehrt. Die strahlendsten Vorkommen dieses Gesteins waren für den Wunsch, künstliches Ultramarinblau herzustellen, ausschlaggebend. Diese Farbcharakteristik zeichnet den Lapislazuli seit jeher als begehrten Schmuckstein aus. Bereits seit etwa 7.000 Jahren findet er in Antikschmuck Verwendung. Eine sensationelle Lapislazuli-Kunst kann man in der römischen Kirche „Il Gesù“ bestaunen. Dort ist der Altar der St. Ignatius-Kapelle mit Lapislazuli-Säulen und einer in Gold gefassten lapisblauen Erdkugel dekoriert. Nicht ganz so weit von uns entfernt, im Potsdamer „Orangerieschloss“, entstand im 19. Jahrhundert ein regelrechtes Lapislazuli-Zimmer mit überbordend dekorierten Möbeln und Schmuckstücken. Antikschmuck mit und aus (alt.) Lasurstein erfreut uns noch heute vor allem als Halskette, Ring oder Blickfang in Manschettenknöpfen.
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