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Glas

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Glas ist aus unserem Alltag seit Jahrhunderten nicht mehr wegzudenken. Der majestätische Oberbegriff „Glas“ gliedert sich in unzählige Untergruppen auf, die in beinahe jedem Bereich des Lebens eine große Bedeutung haben. So selbstverständliche Dinge wie Fenster- und Trinkgläser erfüllen in erster Linie einen praktischen Nutzen. Aber schon hier kann man beobachten, dass die ästhetischen Ansprüche der Nutzer die Gestaltung jedweder Gläser individuell beeinflussen. Farben und Formen sind eigentlich grenzenlos realisierbar. Vor allem bei der Schmuckglasherstellung werden sehr individuelle und farbenfrohe Elemente geschaffen, die auf einem Schmuckstück als Blickfang fungieren. Solche Silikat-Gläser sind größtenteils lichtdurchlässig und können für verblüffende visuelle Effekte sorgen. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wandelte sich die bis dato eher farblose, dafür höchst aufwendig geschliffene Biedermeier-Glas- bzw. Kristall-Kunst zu einfachen und bunten Dekoren. Die aus kleinen farbigen Glasstiften gesetzten Mikromosaike, welche größtenteils zwischen 1850 und 1900 entstanden, gehören noch zu den filigransten Beispielen antiken Glasschmucks.

Anfang des 20. Jahrhunderts, im gerade aufblühenden Jugendstil, wurde Glas dann endgültig für die breite Schmuckherstellung entdeckt. Die unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten, die man mit Glas hat, waren perfekt geeignet für die epochentypisch geschwungenen Linien und floralen Ornamente. Diese Vielfalt steht auf einer Stufe mit der Kunst der Schmuckemaille. Auch Schmuckemaille beruht im weiteren Sinne auf der Verarbeitung von Glas. Ein Schmuckemaille-Künstler ist demnach vor allem ein Glas-Künstler. Die Schmuckdesigner der 1960er und 1970er Jahre setzten indes auffällig geschliffene Glassteine, oft in Manschettenknöpfe, ein. Echter Vintage Herrenschmuck aus der Disco-Ära begeistert uns noch heute mit seiner Fantasie und Extrovertiertheit. Besondere Designs und Sammlerstücke bilden die sehr raren Glasvariationen, wie z.B. Saphrit und opalines Glas. Bei solchen Techniken wird z.T. ein Edelstein oder Quarz während des Glasentstehungsprozesses miteinander verschmolzen. Auch opalisierende Effekte sind durch Glasüberzug möglich. Der Fantasie sind wie immer im Antikschmuck keine Grenzen gesetzt!
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