Produkt-Tag - Diamanten & Brillanten

Diamanten & Brillanten

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Diamanten und farbige Edelsteine werden auf unterschiedliche Arten geschliffen. Ein perfekter Schliff ist für die optische Wirkung eines jeden Steines von enormer Bedeutung. Durch ihn entfaltet der Stein seine charakteristischen Merkmale und Vorzüge ideal. Bis es zu den heute bekannten Schliffen kam, vergingen allerdings viele Jahrhunderte des Probierens, Verbesserns und Verfeinerns. Der Beruf des Steineschleifers war durch alle Epochen hindurch hoch angesehen und gehört zu den anspruchsvollsten Gewerken überhaupt.

Stetig verbesserte Spalt-, Säge- und Schleiftechniken haben seit dem georgianischen Zeitalter die Entwicklung der Schliffe vorangetrieben. Mit der Entwicklung des Brillantschliffes im Jahre 1910 war der noch heute gängigste Diamantschliff gefunden. Alle früheren Schliffformen bezeichnen wir Antikschmuckexperten als „Altschliffe“. Nachdem es bis zum 14. Jahrhundert Diamanten lediglich in ihrer natürlichen Oktaederform (achtflächig, wie 2 aufeinander sitzende Pyramiden) gab, entwickelten sich langsam erste Poliertechniken und einfache Schliffformen. Zu den Altschliffen gehört beispielsweise der Rosenschliff. Die ehrgeizigen Ansprüche der Schleifer aller Epochen, mithilfe der zur Verfügung stehenden technischen Mittel, war es, den Steinen mit kunstvollen Schliffen ein Maximum an Reflektionen zu entlocken. Der optische Eindruck durch Glanz und Funkeln ist für die Wahrnehmung und Wertschätzung eines Schmuckstückes von großer emotionaler Bedeutung.Diamanten werden seit dem 14. Jahrhundert geschliffen. Zunächst natürlich nur mit sehr einfachen Techniken, die vielmehr dem polieren entsprachen. Dadurch wurde der Glanz erhöht und der Diamant gewann in seiner Ausstrahlung schon sehr. Das Bestreben nach der Erhöhung des Farbenspiels und Steigerung der Reflektionen brauchte bis fast zum 16. Jahrhundert. Erstmalig gelang es den Cuttern, die bislang unausweichliche oktaedrische Form eines Diamanten zu variieren. Was in den kommenden Jahrhunderten folgte, waren schrittweise Verbesserungen der Schliffe. Dies schürte das „Feuer“ der Diamanten und ebnete den Weg über alle Varianten der „Altschliffe“ zum Brillanten.
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