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Bernstein

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Im Bernstein wohnt das Unsterbliche. Seinen Wert und die Bedeutung für antiken Schmuck muss man zwingend auch mythologisch betrachten. Es ist höchstwahrscheinlich einerseits die Vielfalt des Vorkommens und andererseits die kultische Verehrung, welche diesem Schmuckstein gerade in Deutschland eine Alleinstellung bescherte. Vor allem im Ostseeraum ist das seit Jahrtausenden gefundene fossile Harz in vielfältigsten Farben und optischen Variationen weit verbreitet.

Dies reicht von schwachgelben und glasartig durchsichtigen Steinen bis hin zu grauschwarzen und marmorierten Varianten. Dazwischen unterscheiden Gemmologen noch unzählige trübe, gefleckte und farbliche Abstufungen. Durch das reiche Vorkommen und der damit verbundenen Verbreitung in allen gesellschaftlichen Schichten der Epochen war es immer wichtig, den Schmuck raffiniert zu gestalten. Bernstein eignet sich durch seine ihm eigene Individualität und durch seinen unnachahmlichen Farbcharakter perfekt als solitärer Blickfang. Es war oftmals nicht notwendig, Bernstein aufwendig in Edelmetalle zu fassen oder ähnlich „in Szene zu setzen“, weil die Charakteristik des fossilen „Brennsteins“ allein zu überzeugen weiß. Bernsteinschmuck zu tragen, hatte seit dem 12. Jahrhundert auch vermeintlich heilende Gründe. Berühmte Universalgelehrte und Mediziner, wie beispielsweise Hildegard von Bingen, schreiben dem Bernstein heilsame Kräfte zu. Als auf der Haut getragener Stein entfaltet er, esoterischen Überzeugungen nach, seine Fähigkeiten als „Heil- und Schutzstein“. Er soll Ängste nehmen sowie Lebensfreude und Gesundheit schenken.
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