Pride Berlin 2018 – Eine Zeitreise

Pride Berlin 2018 – Eine Zeitreise

Der Kampf um persönliche Rechte, Anerkennung und Gleichberechtigung in der Gesellschaft wird seit Jahrhunderten an vielen Orten gefochten. Die sogenannte Pride Bewegung ist eine der am längsten dauernden und bis heute ruhelos aktiven Aktionen. Es geht um die Gleichberechtigung und die Akzeptanz von Homosexuellen in der Welt. Es gibt Hinweise auf den Beginn dieser Bewegung bis zurück in die Victorian Epoche. Aber es sind die Jahrzehnte des Art déco, die 1920er Jahre in Deutschland und die 1930er Jahr in den USA, in denen zunächst wenigstens die Toleranz von Homosexuellen zunahm. Von Akzeptanz kann man leider erst ab den 1970er Jahren, nach dunklen Jahren der Verfolgung und des Hasses, sprechen. Die Welt wurde endlich bunter und sehr ausgelassen fröhlich. Die kreativen Künste explodierten, homosexuelle Künstler wurden zu Helden und der Geschmack eines freibestimmten Lebens war in jedermanns Bewusstsein.

Wir ziehen unübersehbare Parallelen zur Bewegung der Suffragetten in der Edwardian Epoche. Die starke Bewegung mutiger Frauen, die für das Wahlrecht und die Gleichberechtigung der Frauen kämpfte, ist ganz sicher auch heute noch eines der Vorbilder für die Pride Bewegung. Was die Regenbogenfahne für die Pride ist, war die glückvolle Grün-Weiß-Lila Farbkombination für die Suffragetten. Auch die Suffragetten hatten Mode, Lieder und andere Ausdrucksformen ihrer Forderungen. Vergleichbar mit der Popularität der Pride-Hymne, „I am what I am“ aus Jerry Herman‘s Broadway Musical „La Cage aux Folles“, waren sie indes nicht.

Es hat sich viel geändert in den letzten Jahrzehnten. Leidenschaftliche Kämpfe wurden gefochten – Siege und Verluste sind daraus hervorgegangen. Der größte Teil aller Bemühungen endete positiv. Schritt für Schritt – so erkämpft sich die Pride Bewegung die Akzeptanz der Skeptiker. Offenherzig, unerschütterlich positiv gestimmt, bunt, laut und lustig wie wir uns das Leben wünschen. Man kann und will dem heute nicht mehr entkommen. Die sich stetig toleranter und freier entwickelnde Welt ist etwas, das auch wir jeden Tag feiern! Das alte und schöne, dass wir mit unserem Antikschmuck verbinden und transportieren, lebt im 21. Jahrhundert unter ganz anderen Bedingungen weiter. Kunstvoller antiker Schmuck erinnert uns an Zeiten, die den Beginn unseres heutigen Wohlstandes und des selbstbestimmten Lebens bedeuten.

Antikschmuck ist immer eine Zeitreise. Noch vor der Erfindung des Automobils, begibt man sich eben in einer Kutsche oder in einem Dampfzug auf die Entdeckungsreise. Es lohnt sich mehr als alles andere – denn Antikschmuck war seiner Zeit immer voraus und stets ein Abbild der höchsten Künste seiner jeweiligen Epoche. So etwas in der heutigen Zeit zu besitzen zeugt von gutem Geschmack und dem Wunsch nach echter Individualität.



 Übrigens: BUNT können wir sowieso! Wenn Berlin im Juli Pride feiert, freuen wir uns auf Ihren Besuch!

Montags bis Samstags hat unser Geschäft in der Linienstraße 44, fußläufig zum Hackeschen Markt nahe Alexanderplatz, für Sie von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr durchgehend geöffnet.

Online natürlich 24/7 auf www.antique-jewellery.de

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